Installation von Teichpumpen mit und ohne Solar

Um Teichpumpen zu installieren, bedarf es in der Regel nicht sehr viel Fachwissen. Schließlich werden die meisten Teichpumpen mit umfangreichem Teichzubehör mitgeliefert, die entsprechende Gebrauchsanweisungen aufweisen. Dennoch muss ein Unterschied zwischen Teichpumpen mit und ohne Solar gemacht werden. Die Pumpen gehören zu den notwendigsten Geräten, die zu einem Teich gehören, um die Wasserzirkulation zu ermöglichen und um zugleich dauerhaft für die Sauerstoffversorgung zu sorgen. Einige Vorkehrungen sollten beachtet werden, bevor die Pumpen angebracht werden können.

Gartenteichpumpen ohne Solar

Eine normale Teichpumpe sollte mit einer kupfernen Platte oder mit einem knapp einem Meter langen Kupferdraht angeschlossen werden. Die Pumpe muss hierbei bis ins Erdreich reichen. Der Draht sollte allerdings nie mit Gasleitungen verbunden werden, um keine Explosion zu verursachen. Vor der Anbringung muss der Strom abgestellt werden, bevor die Erdung der Pumpe durchgeführt wird. Die Pumpe darf ebenso nicht installiert werden, wenn direkter Regen oder Sonnenstrahlung vorhanden ist. Die extremen Witterungen können nämlich die Laufzeit der Wasserpumpe verkürzen. Um für perfekte Bedingungen zu sorgen, sollten die Temperaturen nicht unter minus 10 Grad oder über 40 Grad Celsius liegen.

Die Pumpe sollte so nah wie möglich am Teich installiert werden. Hier sollte auf die Ansaugleistung des Geräts geachtet werden. Standardisierte Rohrleistungen können in diesem Fall sinnvoll sein. Wird das Ansaugrohr installiert, sollte dies nicht in sehr heißen Monaten passieren. Ein zusätzlicher Sandfilter kann sinnvoll sein, um sich nicht mit Teichschlamm vollzusaugen. Die Pumpe muss an einem Bereich angebracht werden, der leicht zu erreichen ist. Mindestens 30 cm Abstand um die Wasserpumpe sind notwendig, um freie Hand bei Arbeiten zu haben. Die Pumpe muss mit einem stabilen Betonfundament verankert werden und sollte nach der Anbringung nicht wackeln. Bei der Einschaltung der Pumpe sollte sich das Wasser nicht direkt verändern. Mindestens einige Stunden oder Tage werden benötigt, um einen Unterschied zur vorherigen Situation aufzufinden. Natürlich ist bei einer normalen Teichpumpe ein Stromzufluss notwendig.

Solaranlagen anbringen

Eine Solaranlage als Teichpumpe wird ebenso installiert wie eine normale Teichpumpe. Der Anschluss für den Strom fällt hier lediglich weg. Die Solarpumpe sollte so nah am Teich installiert werden, sodass eine optimale Leistung erhalten werden kann. Ein stabiles Betonfundament ist auch sehr wichtig, um eine feste Verankerung zu erhalten. Das Saugrohr darf nicht über den Wasserspiegel ragen und muss ebenso während der Sommermonate unter der Wasseroberfläche bleiben. Sand und Schlamm dürfen ebenso nicht angesaugt werden. Ein Sandfilter kann hier Abhilfe schaffen und mögliche Verstopfungen verhindern. Trotz allem ist es wichtig, ab und zu auf die Pumpe zu achten, um spätere Reparaturen zu vermeiden.